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Posts mit dem Label "Mensch" werden angezeigt.

Platon und die Kugelmenschen

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Seit so langer Zeit ist demnach die Liebe zueinander den Menschen eingeboren und sucht die alte Natur zurückzuführen und aus zweien eins zu machen und die menschliche Schwäche zu heilen. Jeder von uns ist demnach nur eine Halbmarke von einem Menschen, weil wir zerschnitten, wie die Schollen, zwei aus einem geworden sind. Daher sucht denn jeder beständig seine andere Hälfte. Platon • Das Gastmahl

Goethe • Wie du mir oft...

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Wie du mir oft, geliebtes Kind, Ich weiß nicht wie, so fremde bist, Wenn wir im Schwarm der vielen Menschen sind, Das schlägt mir alle Freude nieder. Doch ja, wenn alles still und finster um uns ist, Erkenn ich dich an deinen Küssen wieder. Johann Wolfgang von Goethe 

Alraune • Mandragora

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Menschenwurzel  "goldene" Früchte Liebesäpfel der Aphrodite  im Hohelied Salomons erwähnt Früchte nicht giftig Hortus Eystettensis Bibelgarten Schleswig Botanischer Garten Kiel Giovanna Garzoni  Hildegard von Bingen Mandragora, also die Alraune, ist heiß und eine bisschen wässrig und breitet sich von der Erde aus, aus der Adam geschaffen wurde, und ähnelt deshalb dem Menschen ein wenig, aber sie ist doch eine Pflanze. Wegen der Ähnlichkeit mit dem Menschen ist die Einflüsterung des Teufels bei dieser Pflanze stärker ausgeprägt und heimtückischer als bei anderen. Deshalb wird der Mensch durch sie auch in seinen Wünschen ermuntert, seien sie gut oder schlecht, wie er es auch einst mit den Götzenbildern getan hat. Wenn die Wurzel aus der Erde ausgegraben wird, soll man sie schnell einen Tag und eine Nacht lang in eine sprudelnde Quelle legen: So wird jedes Übel und der widrige Saft in ihr entfernt, das heißt ausgebeizt, so dass sie nicht mehr zu Magischem und Phantastischem ...

Metropolis - Film und Plakate

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"There can be no understanding between the hand and the brain unless the heart acts as mediator." "Einen Mittler brauchen Hirn und Hände. Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein."

Viktor Frankl • Menschsein

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Solange der Mensch atmet solange er überhaupt noch bei Bewusstsein ist, trägt er die Verantwortung für die jeweilige  Beantwortung der Lebens-Fragen. Dies braucht uns nicht zu wundern in dem Moment, wo wir uns darauf zurückbesinnen,  was wohl die große Grundtatsache des Menschen ausmacht -  Menschsein ist nämlich nicht anderes als: Bewusst sein und verantwortlich sein!  Viktor E. Frankl Es kommt der Tag, da bist du frei Kösel  Verlag 2015

Juli

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Auch der siebte Monat hat durch die glühende Sonne große Kräfte und lässt die Frucht der Erde reifen und austrocknen. Durch sein Unwetter, die teils Trockenheit, teils Regen bringen, ist er reißend.  Ähnlich stark sind auch die Ellenbogen durch die Schultern und die Hände, mit denen der Mensch alles Notwendige zusammenholt.  So versteht auch der Mensch durch den Geruchssinn das Wesen eines jeden Dings, indem er unterscheidet und erkennt, was nützlich und unnütz ist. Das, was zur Erhaltung seiner Natur dient, wählt er aus und sammelt in seiner Brust, damit er nach Austrocknen der schlechten Säfte in Gesundheit wächst. Denn die Körpersäfte, durch die er gemäßigt wird, sollen nicht durch einen verdorbenen, zähen Saft der Kraft des Blutes beraubt werden. Denn der Mensch zieht mit seinem Wissen alles an sich und bringt es unter seine Herrschaft, sodass damit das Gift aus den Körpersäften ausgestoßen wird und sie selbst in der Kraft der Gesundheit bleiben.  Und so ordn...

Juni

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Der sechste Monat ist durch die Hitze trocken, und beim Wachsen der Früchte erhebt er sich mi dem Wind, der den Früchten die Reife bringt und zuweilen übermäßig Regen ausgießt. Mit ihm werden die Schultern des Menschen bezeichnet, die in ihrer Wärme Trockenheit haben und jede Arbeit unterstützen, jedes Werk durchführen und den gesamten Körper aufrecht halten. Trotzdem suchen sie bisweilen statt ihrer Arbeit Ruhe, wie ein Vogel vor Müdigkeit seine Flügel sinken lässt und wie die Wurzel ihre Verzweigungen zusammenhält. Auf die gleiche Weise ist der zweite Sinn, das Gehör, gleichsam der kleine Flügel der Vernunft zum Verstehen der Worte, die er aufnimmt.  So kommt es, dass der Mensch, während die Ohren den Laut jedes einzelnen Geschöpfes aufnehmen, erkennt, was dieses Geschöpf ist oder wo es sich befindet.  Dadurch strengt er seinen Geist mehr an, es zu erforschen. Denn die Kraft der Seele, die durch die Ohren empfindet, hat keine Mühe mit dem Hören und hat nicht aus Überdruss ...

Mai

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The Shepherd's Calendar Der fünfte Monat ist lieblich, mild und herrlich durch die Früchte der Erde, wie auch das Schmecken des Mundes süß und freundlich ist; denn durch den Geschmack wird erkannt und festgestellt, woran der Mensch sich in Freude erquickt. So ist auch die Vernunft die Säule und das Mark der fünf Sinne, die durch sie erhalten und zum Wirken angeleitet werden, wie die Erde, die vom Pflug umgeworfen ist, im Keimen fruchtbar wird.  Das Sehen aber, die Sinneswahrnehmung der Augen, durch das der Mensch alles sieht und erkennt, hat mit Recht die Vorrangstellung unter den übrigen Sinnen. Denn wie sie in ihrer Stellung höher ist als die übrigen, so erfasst sie auch besser die entfernteren Dinge als die anderen. Auch dadurch ist der Gesichtssinn angenehm und großartig, weil der Mensch in ihm durch Erkennen und Auswählen das Nützliche vom Unnützen unterscheidet.  Der fünfte Monat, der Mai, hat den lieblichsten Duft der Blumen, an denen sich die Herzen der...

Trierer Wurmsegen

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Zur Entfernung eines Wurmes, den man Maulwurf nennt. Wenn ein Mensch, ein Pferd oder ein anderes Vieh jenen Wurm in sich trägt, den man Maulwurf nennt, so nimm ihn/es und wende ihn/es nach Osten. Dann stelle bei aufgehendem Mond deinen rechten Fuß auf seinen rechten Fuß und sprich ihn Spruch mit einem Vaterunser ins Ohr. Und nach einmaligem Besprechen umschreite ihn von der rechten Seite her und sprich noch einmal so wie du es zuvor getan hast. Doch sprich nur beim dritten Mal im Vaterunser den Satz "sondern befreie uns vor dem Bösen." Dies ist der Spruch: Piupi und Uripi, es ist zwecklos, dass ihr euch hereinschleicht.  Der heilige Hiob wurde von den Würmern nur vorübergehend befallen. Daher möge auch jener Mensch und jenes Pferd es sei schwarz oder weiß,  die Würmer nicht behalten.  So will es der Herr, die heilige Maria und der gute Hiob. 🔶 Zur Behandlung einer Genickbeule durch "talpa" = Maulwurf 10./11. Jhdt.

April

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Barbanera Almanach Durch den vierten Monat, der grün ist, Duft verbreitet und wie aus Furcht donnert, wird die Nase bezeichnet. Mit ihr zieht der Hauch der Seele den Geruch von allem ein, was der Mensch sich in Furcht auswählt, und entlässt ihn wieder. Diesem Monat gleicht der Mensch, der durch den Hauch der Vernunft in seinem Wissen die Grünkraft der guten Werke weise erwählt. In diesem Menschen gedeihen alle Früchte und er bringt Wohlgerüche hervor. Denn mit dem süßesten Geruch wird der Ruf seiner Rechtschaffenheit und Nützlichkeit zum Lobe Gottes überall verbreitet. Aber der Lärm der widerwärtigen und schlechten Menschen verschmäht oft die Tugenden und guten Werke jenes Menschen und bezeichnet ihn als ungerecht und böse. ... Wie nämlich dieser Monat gefährlich und furchterregend donnert und trotzdem die Früchte der Erde nicht austrocknet, so dörren auch die Kräfte und Tugenden des seligen Menschen durch die genannten bösen Reden nicht aus, sondern die, die mit ihren Zähnen ge...

März

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Der dritte Monat ist seinem Wesen nach voller Unruhe. Er bringt Stürme und hat ungesunde Witterung in sich. Mit seinen verschiedenen Winden weckt er alle Keime der Erde. An diesem Monat erkennt man die Ohren, in denen der Laut von allem Nützlichen und Unnützen ertönt, wodurch der ganze Leib bewegt wird.  Auf ähnliche Weise hat auch die Seele im Leib, der durch sie bewegt, erfüllt und wie von Adern durchflossen wird, eine Auseinandersetzung mit den Kräften der Natur. Denn der Mensch gleicht mitten in seiner Jugend einem Baum, der zunächst unreife Früchte und später erste seine Früchte hervor treibt. Denn der Mensch trägt in sich Stürme des unruhigen Lebens, wenn er merkt, was er tun könnte, weil sein Mark schon fett und seine Adern gefüllt sind. Dann hat die Seele in ihm eine trauernde und klagende Stimme, weil ihr Schmerz durch seine Sünden mehr und mehr vergrößert wird; denn sie ist das Leben, das alle im Menschen in Bewegung setzt.  Jener aber ist mehr als gerecht beg...

Februar

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Der zweite Monat ist seinem Wesen nach reinigend und wird in den Augen versinnbildet. Denn wenn die Augen wässrig, unrein und krank sind, reinigen sie sich bisweilen selbst. So ist auch die Seele im Menschen wie Saft im Baum. Dann wie durch den Saft alle Früchte des Baumes wachsen, so werden auch durch die Seele alle Werke des Menschen in die Tat umgesetzt.  Wenn dann die Adern und das Mark des Menschen reif sind, beginnt er nach dem Verlangen des Fleisches zu handeln. Wenn er das getan hat, seufzt er oft auf, gezwungen vom geistigen Wesen seiner Seele. ... Hildegard von Bingen Liber Divinorum Operum 1.Teil, 4.Vision Betty Albert • Februar Mond

Januar

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Der erste Monat, in dem die Sonne wieder steigt, ist kalt und feucht. Er ist voller Widerspruch und schwitzt Wasser aus, das sich in das Weiß des Schnees verwandelt hat. Daher werden seine Eigenschaften mit dem Gehirn verglichen. Auch es ist kalt und feucht und reinigt sich, indem es wertlose Flüssigkeit durch Ohren und Nase ausscheidet. So wirkt auch die Seele mit Freude in der Kindheit des Menschen, die weder Arglist noch fleischliches Begehren kennt und die Seele nicht antreibt, gegen ihre Natur zu wirken. Die Seele ist in der Kindheit, die ihrem eigenen Sehnen nach einfach und unschuldig ist, stark und mächtig. Später aber, wenn sie die Freude über die kindliche Unschuld entbehrt, wird sie in große Traurigkeit gestürzt, wie ein Fremdling, der aus seiner Heimat vertrieben ist. Denn die Körpersäfte im Menschen nehmen jetzt zu, er selbst wird von der Fleischeslust befleckt, liebt die Leichtfertigkeit und damit die Gottvergessenheit und findet Freude und Lust an der Tischgesells...

November

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Der elfte Monat neigt sich und baut die Kälte auf. Er zeigt an sich nicht die Freude des Sommers, sondern die Traurigkeit des Winters. Kälte bricht aus ihm über die Erde und lässt sie Schmutz aufwühlen. Das macht auch der Mensch nach, wenn er sich zusammenkauert, damit ihn die Kälte nicht durchdringt. Daher häuft er auch, wenn er seine Knie in Traurigkeit beugt, in seinem Herzen schmerzliche Gedanken auf, hält sich gleichsam für Schmutz und hat keinen Blick für die Freude. .. .  Hildegard von Bingen Liber Divinorum Operum 1.Teil, 4.Vision November / Die Regengötter • Hans Thoma • 1906

Oktober

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Der zehnte Monat gleicht einem sitzenden Menschen, weil er nicht mit seinen Kräften in Grünkraft auffliegt. Er bringt auch keine Wärme, sondern entblättert die Äste der Bäume und schickt Kälte aus. So krümmt sich auch der Mensch im Sitzen zusammen, um der Kälte zu entgehen. In diesem Monat zieht er auch seine Kleidung fest an sich, weil er dann durch seine Bekleidung Wärme hat. So ist auch der Mensch, wenn er im Greisenalter zu frieren beginnt, weiser geworden als früher. Er hat die Lebensart der Jugend satt, lässt das Schwanken zwischen zügellosem und törichtem Verhalten in diesem Alter austrocknen und meidet die Gesellschaft der Toren, damit sie ihn nicht mit ihrer Unwissenheit täuschen. Hildegard von Bingen Liber Divinorum Operum 1.Teil, 4.Vision Weingötter / Oktober • Hans Thoma • 1906

Heinrich Schipperges - Paracelsus heute

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> Seine Bedeutung für unsere Zeit < Knecht 1994, ISBN 3-7820-0688-7 Schipperges hatte im Gedenkjahr 1993 zehn Vorträge (mit 10 verschiedenen Themen) über Paracelsus gehalten und war daher gut mit dessen Werk vertraut.  In einer kurzen Einführung veranschaulicht er, dass Paracelsus auch heute noch aktuell ist. Ein kurzes Kapitel enthält die wichtigsten biographischen Daten. "Wer sein eigen ist, soll keines andern Diener sein, sondern sein eigner Herr mit Herz und Verstand. Dann kann er frei und gebefreudig schalten und walten und sich ein freies Herze behalten." Die vier Hauptteile befassen sich mit dem grundlegenden Gedankengut des Paracelsus und enthalten viele Zitate aus seinem Werk.  🔺Vom Licht der Natur🔺 "Denn wo ein Herz ist, da ist auch ein Mund, da ist auch eine Stimme, da ist nun die Erforschung des Herzens. Das Auge, das ins Geheime der Natur geschaut hat, ist dem Mund gleich, der aus dem Herzen spricht." 1. De...

August

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Der achte Monat ist mit seinen Kräften wie ein mächtiger Fürst, der alles in der Fülle seiner Macht besitzt. Daher strahlt er auch Freude aus. Er brennt in der Glut der Sonne, hat aber wegen einer gewissen Kühle bereist Tau. Durch seine Gewitter ist er schrecklich, weil sich die Sonne schon ihrem Niedergang zugeneigt hat.  Seine Eigenschaften zeigen sich in den Händen des Menschen, die sehr viele Werke vollbringen und die Macht des ganzen Körpers in sich tragen, denn alles, was sie können, ziehen sie an sich und speichern es, sodass der Mensch wegen der Werke seiner Hände oft gelobt wird. Ähnlich erkennt der Mensch auch durch den Geschmacksinn seines Mundes vollkommener als durch die übrigen Sinne die Kräfte von dem, was für ihn nahrhaft ist , und behält es in der Kraft seines Wissens, wie auch dieser Monat in seinen Kräften groß ist. Der Mensch hat auch Freude in sich, indem er weise unterscheidet, welche kalten und warmen Wesen seiner Gesundheit zuträglich sind, so w...