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Paracelsus über die Rose und die Zeit

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Es ist ein schön' Ding' um eine Rose, aber sie muss ein ganz Jahr haben, bis sie zum Gestäude kommt, zur Dolde, zur Blüte. Also auch alle anderen Ding'! Der das Gestäude will für eine Rose achten, der hat keine Rose, kennt sie nicht; der die Knospe für die Rose will halten und abbrechen, was hat er? Der aber die Zeit abwartet, bis die Natur es dahin bringt und austreibt,  der hat eine Rose. ... Drum soll keiner vor der Zeit sich einer Sache berühmen, sondern die Zeit ermessen! Nichts ist aber, das vor derselbigen reif werde! 

September

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Der neunte Monat ist die Zeit der  Reife  und zeigt sich nicht mehr schrecklich durch Unwetter. Allen überflüssigen Saft der Früchte, die zum Essen taugen, nimmt er weg. Denn er trägt alles sicher wie in einem Sack.  Daher ist er auch in seinen Eigenschaften wie der Magen des Menschen, in dem mit der Hitze der Leber und den anderen Eingeweiden alles, was man ihm eingibt, durchgekocht wird; dieses Produkt aus Wärme und Kälte wird in festgesetzter Weise regelmäßig ausgeschieden. Aber dieser Vorgang wird manchmal durch Krankheiten gestört, wie auch dieser Monat durch die vorausgehenden Unwetter bisweilen in seiner Regelmäßigkeit gestört wird.  Der Mensch erkennt auch durch den Tastsinn, was zum Essen reif ist, und verzehrt es, damit er nicht von unreifen Früchten in seinen Säften gestört wird und erkrankt, so wie auch dieser Monat den überflüssigen Saft der Früchte beseitigt. Er selbst strebt auch danach, sich nicht unmäßig, sondern richtig und ausreichend zu erho...