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Die Geschichte des Botanischen Gartens Kiel

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Zum Jubiläumsjahr bietet der Botanische Garten diverse interessante Vorträge und Veranstaltungen an. Gestern habe ich an diesem Spaziergang teilgenommen und einiges über die Stadtgeschichte gelernt. Dr. Martin Nickol (Botanischer Garten Kiel) Reiner Peters (Grünflächenamt der Stadt Kiel) 1669 Der erste Botanische Garten befand sich am Schloß. Der ehemalige Graben zwischen Schloß und Gelände wurde zugeschüttet. Das Wasser für den Garten wurde vom Schreventeich über die Brunswiker zum Schloß geleitet. Statue von Adolf IV. vor dem Kieler Kloster 1702 Der zweite Botanische Garten lag beim Kieler Kloster. Ungefähr dort, wo sich heute die Polizeiwache befindet. Die Klosterkirche stand dort, wo heute die Rasenfläche ist. Überreste der Mauern sind noch erkennbar.  An der Stelle, an der das Kiel-Relief liegt, stand früher der Altar. Der kleine Brunnen steht auf dem Platz, an sich damals das Taufbecken befand. Weit...

Runenkompass

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Vegvísír = Wegweiser Aegishjalmur = Helm der Ehre

Hildegard von Bingen über die Zeit

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Denn kein Sterblicher kann wissen, was vor der Erschaffung der Welt gewesen ist,  noch was nach dem jüngsten Tag sein wird.  Foto: Netzfund auf Twitter

Paracelsus über die Zahlen

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Keine Zahl ist kleiner als eins,  kleiner kann nichts sein,  die letzte und höchste Zahl aber – wer kennt die?  Oder wer ist ans Ende der Zahlen gekommen?  So unmöglich es ist,  kleiner als eins zu zählen,  so unmöglich ist es auch,  bis ans Ende der Zahlen zu zählen,  denn man kann nicht über das Ende hinauszählen.  Wer weiß das Ende? aus Paragranum

August

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Der achte Monat ist mit seinen Kräften wie ein mächtiger Fürst, der alles in der Fülle seiner Macht besitzt. Daher strahlt er auch Freude aus. Er brennt in der Glut der Sonne, hat aber wegen einer gewissen Kühle bereist Tau. Durch seine Gewitter ist er schrecklich, weil sich die Sonne schon ihrem Niedergang zugeneigt hat.  Seine Eigenschaften zeigen sich in den Händen des Menschen, die sehr viele Werke vollbringen und die Macht des ganzen Körpers in sich tragen, denn alles, was sie können, ziehen sie an sich und speichern es, sodass der Mensch wegen der Werke seiner Hände oft gelobt wird. Ähnlich erkennt der Mensch auch durch den Geschmacksinn seines Mundes vollkommener als durch die übrigen Sinne die Kräfte von dem, was für ihn nahrhaft ist , und behält es in der Kraft seines Wissens, wie auch dieser Monat in seinen Kräften groß ist. Der Mensch hat auch Freude in sich, indem er weise unterscheidet, welche kalten und warmen Wesen seiner Gesundheit zuträglich sind, so w...

Segen

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Der Herr sei vor dir,  um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu beschützen gegen Gefahren von links und von rechts. Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen. Der Herr sei unter dir; um dich aufzufangen, wenn du fällst; um dich aus der Schlinge zu ziehen. Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist. Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen. Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.  (Altchristlicher Segenswunsch) Der Herr segne dich: Er erfülle deine Füße mit Tanz und deine Arme mit Kraft. Er erfülle dein Herz mit Zärtlichkeit und deine Augen mit Lachen. Er erfülle deine Ohren mit Musik und deine Nase mit Wohlgerüchen. Er erfülle deinen Mund mit Jubel und dein Herz mit Freude. Er schenke dir immer neu die Gnade der Wüste: stille, frisches Wasser und neue Hoffnung. Er gebe uns allen immer neu die Kraft, der Hoffnu...

Paracelsus - Paragranum

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Paracelsus · Der andere Arzt · Das Buch Paragranum Vorrede des Doktor Theophrastus Der Arzt muss erfahren sein in diesen drei Dingen (philosophei, astronomei, alchimei) , denn auf sie gründet sich die Wahrheit der Arzneikunst. Der erste Traktat · von der philosophia                     (Naturkunde) Der Grund der Arzneikunst … Denn die Natur ist diejenige, die dem Kranken Arznei gibt. ... Denn aus der Natur kommt die Krankheit, aus der Natur kommt die Arznei und nicht vom Arzt. ... Die Natur lehrt den Arzt, nicht der Mensch. ... ... dass der Arzt zuallererst Himmel und Erde kennen soll in ihrer materia, species und essentia. ARCHAEUS = Lebensgeist Denn nichts ist im Leib, das dir nicht außen (makrokosmisch) demonstriert würde, und zwar nicht nur auf eine, sondern auf mannigfaltige Art. ... Und wenn du so alles außen in dir erfahren hast, dann bis du der Naturd...